Sommer im Quartier: Das Günther // 24. Juni um 18 Uhr auf dem Kulturplatz

Containerkonzerte auf dem Kulturplatz

Günthers Mut­ter über ihren Sohn: „Par­ty! Par­ty! Depri! Depri! – So oder so ähnlich klingt Günther. Für den einen braucht es nach Günther eine The­ra­pie, für den ande­ren ist er eine The­ra­pie. Er führt wie ein schäbiger Clown nicht nur die Ande­ren, son­dern auch sich selbst an der Nase her­um. Er schreibt kei­ne Lie­der, er erfin­det sie auf der Bühne. Günther ist Punk, Clown und Mut­ti zugleich, denn er hat ein lie­be­vol­les, aber wütendes Herz.“

Günther ist das alter Ego der vier Band­mit­glie­der Alex, Richard, Till und Albrecht. Sei­ne Kon­zer­te sind impro­vi­siert und per­for­ma­tiv. Als Text­bau­stei­ne ver­wen­det er Noti­zen, Paro­len, Pro­sa oder auch gan­ze Geschich­ten. Günther will Mau­ern in Köpfen ein­rei­ßen, die Ket­ten men­schen­ver­ach­ten­der Kon­ven­tio­nen spren­gen, Tabus bre­chen. Er ist ein unan­ge­neh­mer Zeit­ge­nos­se, steckt den Fin­ger tief in die eitern­den Wun­den der Gesell­schaft und trau­ert um den selbst­ver­schul­de­ten Unter­gang der Menschheit.

Musi­ka­lisch bewegt er sich in sei­ner Impro­vi­sa­ti­on in meh­re­ren Gen­res. Mal klingt er rhyth­misch ver­trackt, sphärisch, nach Punk, wie eine Free Jazz Band, oder er ver­wan­delt sich in einen Tech­no- DJ, der dem Publi­kum die Schu­he aus­zieht. Bei jedem Kon­zert pas­siert alles neu und im bes­ten Fal­le überrascht er sich selbst. Dies geschieht mit Hil­fe von akus­ti­schen sowie elek­tro­ni­schen Instru­men­ten und Effek­ten. Im Zen­trum steht der Text, wel­cher musi­ka­lisch, per­for­ma­tiv und vor allem gesang­lich unterstützt wird.

Die Wand zwi­schen Bühne und Publi­kum ist offen, sodass das Spek­ta­kel unmit­tel­bar mit den Zuschauer*innen statt­fin­den kann.

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Sommer im Quartier: Pistole & Billion One // 17. Juni um 18 Uhr auf dem Kulturplatz

Containerkonzerte auf dem Kulturplatz

Pis­to­le ist die eine Hälf­te des Elek­tro­punk-Duos Test­sie­ger, das jah­re­lang in Olden­burg behei­ma­tet war. Jetzt kommt er mit sei­nem Live-Tech­no Solo-Pro­jekt zurück. Ech­te drums, kein Com­pu­ter, dafür aber jede Men­ge ana­lo­ger syn­ths und mit­un­ter psy­cho­de­li­sches live-video pro­ces­sing… das alles per­for­med von nur einem Men­schen auf der Bühne!

Extrem dyna­misch, pro­gres­siv, tanz­bar, mit leich­ter Punkat­ti­tü­de, aber auch nicht zu ver­leug­nen­de Ein­flüs­se von Tan­ge­ri­ne Dream und Klaus Schul­ze. Die Live-Sets sind an den, meist nur gro­ben Song­struk­tu­ren entlangimprovisiert.
Ent­stan­den ist das Pro­jekt bei einem Auf­ent­halt in Chi­ca­go, seit­her das zwei­te Zuhau­se von pis­to­le und mit gro­ßem Ein­fluss auf den Sound. Zahl­rei­chen DIY Tou­ren führ­ten das Pro­jekt auf Road­t­rips durch den mitt­le­ren Wes­ten und die Ost­küs­te der USA mit regel­mä­ßi­gen Shows in New York City, Detroit und Chi­ca­go, bis nach Puer­to Rico.

Halb Mensch, halb Maschi­ne ver­drischt der Ham­bur­ger mit allen Extre­mi­tä­ten sein klei­nes Schlag­zeug, dreht zeit­gleich an Knöp­fen und Reg­lern und pumpt die Bäs­se nach vorn — Anschnallen!”

Sven Stroh­sch­nie­der ali­as Bil­li­on One begann im Jah­re 2011 mit der Ver­öf­fent­li­chung sei­ner Tracks. Sei­ne Musik ist ein Mix aus abs­trak­ten Beats, Post­step, Slow­House und Ambi­ent. Durch Bil­li­on One´s ana­lo­gen und “Field Record­ing” Sound ver­leiht er sei­nen Songs einen natür­li­chen Klang. Selbst beschreibt er sei­ne Musik als “Sam­plEmo­tio­nalStep. Lei­se Stim­men ver­gli­chen ihn bereits mit
Künst­lern wie Evenings und Memotone.

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Sommer im Quartier: The Girl and the Ghost // 10. Juni um 18 Uhr auf dem Kulturplatz

Containerkonzerte auf dem Kulturplatz

the girl is the heart while the ghost is the beat“
Das ham­bur­ger Indie-Pop Duo ist die per­fek­te Sym­bio­se aus emo­tio­na­lem Song­wri­ting und moder­nem Sound. Doro­thee Möl­ler und Timon Schempp stel­len den Song an ers­te Stel­le und machen dabei kei­ne Kom­pro­mis­se. So ver­war­fen sie vor zwei Jah­ren alle Auf­nah­men der bereits fer­ti­gen EP, um sie von Grund auf neu zu ent­wer­fen. Jeder Song bekam so genau das was er
brauch­te. Den idea­len Ort für ihre krea­ti­ve Arbeit fan­den die bei­den Musi­ker in einem abge­le­ge­nen Haus in Däne­mark. Dort ver­brach­ten sie die meis­te Zeit damit ihre Lieb­lings­in­stru­men­te, wie ver­hall­te E‑Gitarren, 70er- und 80er-Jah­re Syn­the­si­zer und elek­tro­ni­sche sowie akus­ti­sche Drums aufzunehmen.

In Zusam­men­ar­beit mit Lars Cölln (Pohl­mann, Flo Mega etc.) und Phil­ipp Schwär (Fynn Klie­mann, Cäthe etc.) ent­stan­den so 6 Songs über das Balan­cie­ren in einer Welt, in der sich alles und nichts zur sel­ben Zeit bewegt. Im Herbst 2020 erschien die aktu­el­le EP „Moti­on Stu­dies“ mit den bei­den Sin­gle­aus­kopp­lun­gen „Silent Messages“ und „A Litt­le Lon­ger“, die THE GIRL & THE GHOST bereits deutsch­land­wei­te Auf­merk­sam­keit im Radio bescher­ten (NDR 2, Bay­ern 3, DLF Nova, 917xfm, etc.). THE GIRL & THE GHOST — Fra­gi­ler Indie-Pop ohne einzuknicken.

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Sommer im Quartier: Ruben Dietze // 3. Juni um 18 Uhr auf dem Kulturplatz

Containerkonzerte auf dem Kulturplatz

Ruben Diet­ze hebt Gegen­sät­ze zwi­schen Groo­ve und Inti­mi­tät auf. Sei­ne poe­ti­schen, ehr­li­chen, deutsch­spra­chi­gen Songs sind beein­flusst von Pop, Jazz und Soul. Aber auch sein klas­si­scher Kla­vier Back­ground, sowie sei­ne Arbeit als Pro­du­zent von elek­tro­ni­scher Musik sind stets hörbar.

Sein Debut Album “The­ra­pie”, das von Joshua Lan­ge (Rosen­stolz, Sarah Con­nor, LEA, etc.) pro­du­ziert wur­de, ver­eint all die­se Ein­flüs­se mit spie­le­ri­scher Leichtigkeit.

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