Arbeitsplatz in Ateliergemeinschaft

Unsere Ateliergemeinschaft sucht ab sofort eine*n neue*n Kreative*n!

Es steht der Gemein­schafts­be­reich des Ate­liers (ca.30qm) sowie ein fes­ter Arbeits­platz zur
Ver­fü­gung. Dar­über hin­aus kön­nen die gast:STUBE und ande­re Räum­lich­kei­ten im kreativ:LABOR in Abspra­che genutzt werden.

Nut­zung nur für gemein­nüt­zi­ge Initia­ti­ven oder Pri­vat­per­so­nen. Kei­ne gewerb­li­che oder kom­mer­zi­el­le Nutzung!

Anfra­gen an:
Ren­ke Harms
harmsrenke@googlemail.com
01577 0292608

 

Hätte, hätte Fahrradkette… ein Rückblick auf ein Jahr Kultur trotz(t) Corona

Am 20. Febru­ar 2020 hat­ten wir unse­re Nutzer*innen und Mieter*innen ein­ge­la­den, um gemein­sam einen Jah­res­plan mit Aktio­nen und Pro­jek­ten rund um das kreativ:LABOR zu visua­li­sie­ren. Nie­mand ahn­te, dass 2020 ein beson­de­res Jahr wer­den wür­de. Und so tru­gen wir mit leuch­ten­den Augen all das zusam­men, was wir ver­an­stal­ten wür­den… oder ver­an­stal­tet hätten.

Im Febru­ar war die Welt noch in Ord­nung, sodass das Medi­en­bü­ro zur Ber­li­na­le nach Ber­lin und die Schnitt­stel­le in Olden­burg zur SMILE Expo nach Bre­men gefah­ren ist. Die Schnitt­stel­le ist seit Janu­ar ein fes­ter Bestand­teil der Ate­lier-Ebe­ne im kreativ:LABOR und wir fei­er­ten an jenem Tag, den Ein­zug des jun­gen Ver­eins im kreativ:LABOR. Kurz nach dem inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März kün­dig­te die Bun­des­re­gie­rung an, das öffent­li­che Leben her­un­ter­zu­fah­ren und ins­be­son­de­re Kul­tur­ein­rich­tun­gen und Frei­zeit­stät­ten bis auf Wei­te­res zu schlie­ßen. Bereits weni­ge Wochen spä­ter wur­de die Trag­wei­te der Pan­de­mie deut­lich, sodass Ver­an­stal­tun­gen wie die CSD Demons­tra­ti­on, die Kul­tur­scheu­ne und das Queer­film­fest des Medi­en­bü­ros sowie unser jähr­li­ches Som­mer­fest Platz­da! abge­sagt wer­den muss­ten. Um die Aus­brei­tung von COVID-19 zu ver­lang­sa­men, sind im April eben­so klei­ne Ver­an­stal­tun­gen und Grup­pen­tref­fen unter­sagt wor­den. Dem Hid­den Art Pro­jekt ist es gelun­gen, unter Auf­la­gen des Gesund­heits­am­tes ihre Aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen HEMA-Gebäu­de in der Olden­bur­ger Innen­stadt mit nur weni­gen Tagen Ver­zug im April zu eröffnen.

Um die finan­zi­el­len Ver­lus­te auf­grund der Schlie­ßung des Kinos auf­zu­fan­gen, orga­ni­sier­te das Medienbüro/Cine k im Mai ein Auto­ki­no-Fes­ti­val auf dem Platz hin­ter der Weser-Ems-Hal­le. Ein vol­ler Erfolg!

Moti­viert, uns von der Pan­de­mie nicht unter­krie­gen zu las­sen, grün­de­ten wir eine enga­gier­te Arbeits­grup­pe, bestehend aus kreativ:LABOR, Medi­en­bü­ro und frei­schaf­fen­den Künstler*innen, um Ideen und Wün­sche für die Bespie­lung des Plat­zes hin­ter der Kulturetage zu sam­meln. Trotz Kurz­ar­beit und impro­vi­sier­ter Aus­stat­tung, aber mit viel per­sön­li­chem Ein­satz aller Mit­wir­ken­den, haben wir ein bun­tes Open-Air-Som­mer­pro­gramm auf die Bei­ne stel­len können.

Neben einem umfas­sen­den Kino­pro­gramm am Wochen­en­de ver­an­stal­te­ten wir das Olden­bur­ger Craft­work Café — erst­mals Open-Air! — sowie eine Lesung der etwas ande­ren Art von Vivi­en Catha­ri­na Altenau.

Auch das fem:kollektiv im kreativ:LABOR hat Ideen umdis­po­nie­ren müs­sen und gemein­sam mit Hand­ge­macht Olden­burg sowie mit sechs tol­len Künst­le­rin­nen und der Foto­gra­fin Bon­nie Bar­tusch eine kör­per­norm-kri­ti­sche Aus­stel­lung für die Haus­fas­sa­de der Kulturetage kon­zep­tio­niert. Ein Spa­zier­gang lohnt sich!

Wie geht es wei­ter? Mit COVID-19 und den not­wen­di­gen Ein­schrän­kun­gen des kul­tu­rel­len Ange­bots im Indoor-Bereich ist die Nach­fra­ge und der Bedarf nach einem Open-Air-Spiel­ort dring­lich und für uns über­le­bens­not­wen­dig — nicht nur in den Som­mer­mo­na­ten. Da uns die die Infra­struk­tur für umfas­sen­de Out­door-For­ma­te fehlt, haben wir uns um eine För­de­rung im Rah­men von Neu­start Kul­tur bewor­ben. Trom­mel­wir­bel… wir bekom­men einen Büh­nen­con­tai­ner!  Das Pro­jekt könnt ihr sowohl hier, als auch auf Insta­gram verfolgen.

 

Bei­trags­bild: Lukas Sikora

Die Möglichmacherinnen gehen in den WINTERSCHLAF // 17.12.18 bis 06.01.19

Das kreativ:LABOR verabschiedet sich vom 17. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019 in eine kurze Winterpause.

Am 21. Dezem­ber fei­ern wir mit euch unse­ren Jah­res­ab­schluss und setz­ten in Zusam­men­ar­beit mit dem Medi­en­bü­ro e.V. ein Zei­chen für kul­tu­rel­le Frei­räu­me in Olden­burg. Platz­da! Umsonst & draußen.

Eure Mög­lich­ma­che­rin­nen

Sus­an, Rike & Alex

 

Foto: Juri­en Huggins

Mein digitales Ich und ich - Rückblick auf einen erfolgreichen Tag

Es wur­de gelauscht, dis­ku­tiert, musi­ziert und pro­gram­miert — was für ein Tag!

Rund 30 Inter­es­sier­te folg­ten der Ein­la­dung des Kul­tur­am­tes Olden­burg und fan­den sich am 12. April 2018 in den Räu­men des kreativ:LABORs zusam­men. Gemein­sam woll­ten wir im Rah­men des 16. Netz­werk­tref­fens Schu­le — Kul­tur das The­ma “Mein digi­ta­les ich und ich — media­le Lebens­wel­ten Jugend­li­cher in der Kul­tu­rel­len Bil­dung” the­ma­ti­sie­ren, dis­ku­tie­ren und reflek­tie­ren. Men­schen aus den Berei­chen Kul­tur, Schu­le, Jugend­hil­fe oder Kir­che tra­fen zusam­men um sich über Digi­ta­li­sie­rung, und vor allem über die damit ver­bun­de­nen Chan­cen und Risi­ken, auszutauschen.

 

     

Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg                                         Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg

 

Nach einem inter­ak­ti­ven Vor­trag der Refe­ren­tin Mecht­hild Eick­hoff vom Kul­tur­zen­trum Dort­mun­der U zum The­ma „Lost in Space? Kul­tu­rel­le Bil­dung zwi­schen Con­tent-Manage­ment und (digi­ta­ler) Per­sön­lich­keits­bil­dung“, teil­te sich die Grup­pe in zwei work­shops auf.

 

Jan Blum vom Edith-Russ-Haus für Medi­en­kunst nahm sei­ne Grup­pe in die Welt der “Mobi­le Music” mit, in der die Teil­neh­mer eigen­stän­dig Musik auf Tablets erzeu­gen konn­ten und sich über Kopf­hö­rer die eigens — oder auch fremd — erzeug­ten Klän­ge anhö­ren konnte.

 

    

Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg                                       Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg

 

Eine Eta­ge über den Amateur-DJ*ANEs herrsch­te kon­zen­trier­te Ruhe. Hier erklär­te Flo­ri­an Fort­mann von KIDS2CODE spie­le­risch die Grund­la­gen des Pro­gram­mie­rens — mit­hil­fe von “Coding Bricks”. Die­se eigens für den work­shop und in Koope­ra­ti­on mit dem Olden­bur­ger Ver­ein “Krea­ti­vi­tät trifft Tech­nik” ange­fer­tig­ten Holz­leis­ten ver­deut­lich­ten ana­log die digi­ta­le Funk­ti­ons­wei­se der Pro­gram­mier­spra­che Scratch.

 

     

Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg                                         Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg

 

Alles in einem war es ein erfolg­rei­cher Tag mit inter­es­san­ten Gesprä­chen und inter­ak­ti­ven work­shops, der einen Anfang macht für eine Rei­he noch fol­gen­der und sehn­lichst erwar­te­ter Ver­an­stal­tun­gen rund um das The­ma Digitalisierung.

 

Fernsehbeitrag des Oeins

Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung vom Olden­bur­ger Lokal­sen­der olden­burg eins (Oeins).

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma gibt es auf der Web­site der Stadt Olden­burg, Kul­tu­rel­le Bil­dung oder hier.