fem:kollektiv

RAUM FÜR SOLIDARISCHE ÜBERSETZUNG

 

Vier Jah­ren kreativ:LABOR haben gezeigt, dass es eine Rei­he von The­men gibt, wel­che Aktivist*innen aus unter­schied­li­chen Initia­ti­ven einen: All­tags­se­xis­mus, Bodys­ha­ming, rech­ter Popu­lis­mus sowie die Para­gra­fen 218 und 219a.

Im kreativ:LABOR tref­fen sich regel­mä­ßig unter­schied­li­che Genera­tio­nen femi­nis­ti­scher Bewe­gun­gen mit ihren jewei­li­gen Per­spek­ti­ven. Die Zie­le und Kämp­fe sind häu­fig ähn­lich, jedoch Spra­che und Aus­drucks­for­men zum Teil sehr unter­schied­lich. Die Platt­form fem:kollektiv ist als Expe­ri­men­tier­feld für Que(e)rdenker:innen, Raum für soli­da­ri­sche Über­set­zun­gen und streit­lus­ti­ge Ursa­chen­for­schung gedacht — ohne zu bevor­mun­den!

Impulsgeber*innen ver­bin­den Theo­rie und Pra­xis, nut­zen Bei­trä­ge und Erkennt­nis­se wis­sen­schaft­li­cher Ansät­ze, um kol­lek­ti­ve wie auch indi­vi­du­el­le Hand­lungs­fä­hig­kei­ten zu ent­wi­ckeln; wir wol­len Mut machen und über Rech­te infor­mie­ren. Ziel ist es, die Selbst­wahr­neh­mung von Frau­en* zu stär­ken, für­ein­an­der zu strei­ten und empowern­de Stra­te­gi­en der (digi­ta­len) Selbst­be­haup­tung zu ent­wi­ckeln und öffent­lich sicht­bar zu machen.

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MUTMACHERIN

Vivien Catharina Altenau

Die Coro­na Papers sind ein Buch­pro­jekt des  Mus­ke­tier Ver­lag, eine Antho­lo­gie über die Pan­de­mie. Die Tex­te ver­schie­de­ner Autor*innen adres­sie­ren Ängs­te und Unsi­cher­hei­ten – aber auch Gedan­ken, wel­che es für das „Danach“ zu kon­ser­vie­ren gilt. Allen Tex­ten geht eine Selbst­be­ob­ach­tung vor­aus, wel­che immer auch eine Selbst­ver­ge­wis­se­rung dar­stel­len: Was bewegt mich? Was quält mich? Und wie gehe ich damit um? Ein bun­tes Pot­pour­ri an Impul­sen für mehr Acht­sam­keit im Umgang mit dem Selbst in beson­de­ren Zei­ten.

Bild: Niels Wag­ner @niels_faces