Kein Vergeben, kein Vergessen! // Solikonzert für Hanau auf dem Kulturplatz // 9. Juli ab 17 Uhr

Ein Tag voller Kultur, Solidarität und Empowerment — gegen Rassismus und Diskriminierung.

Wir, das krea­tiv Labor, das Cine k und United Against Racism, laden Euch ein, Kon­zer­te, Rede­bei­trä­ge, Vide­os, Kino und ande­re Kunst mit uns zu genie­ßen und dabei so vie­le Spen­den wie mög­lich für die Bil­dungs­in­itia­ti­ve Fer­hart Unvar in Hanau zu sammeln.

Alle zusam­men für Erin­ne­rung, Gerech­tig­keit, Auf­klä­rung und Kon­se­quen­zen in Hanau und überall!

17 Uhr: Ein­lass und Begrüßung! 

War­um sind wir hier?

Wir freu­en uns, wenn ihr zu unse­rem Soli­kon­zert am 9. Juli kommt! Es gibt aller­dings eine begrenz­te Per­so­nen­an­zahl. Eine Anmel­dung ist im Vor­hin­ein nicht erfor­der­lich – wer da ist, ist da und regis­triert sich vor Ort.

Damit ihr nicht ewig war­ten müsst, infor­mie­ren wir Euch wäh­rend der Ver­an­stal­tung auf der Insta­gr­am­sei­te United Against Racism Olden­burg dar­über, wie vie­le Men­schen gera­de auf dem KULTURPLATZ sind. Also ver­sucht gern auch spä­ter noch dazu­zu­kom­men, wenn der Platz beim ers­ten Ver­such schon zu voll war.

Vor Ort bekommt ihr am Ein­lass gegen Spen­de ein Knick­licht, damit wir wis­sen, wie vie­le Men­schen auf dem Kul­tur­platz sind. Dort könnt ihr Euch auch mit Euren Kon­takt­da­ten registrieren.

Wir orga­ni­sie­ren gemein­sam, also United Against Racism, das kreativ:LABOR und das cine k, das Soli­kon­zert, um Spen­den für die Bil­dungs­in­itia­ti­ve Fer­hat Unvar in Hanau zu sam­meln. Die­se könnt Ihr gern schon am Ein­lass, aber auch in unse­ren Spen­den­bo­xen auf dem Gelän­de loswerden.

17:45 Uhr: Musik mit den Künstler*innen und Band

Cla­ra
Samed
Kolibrina
Sasha
Das Bildungsbürgertum
Geor­ges Onguene

Direkt im Anschluss um 22 Uhr:  Film “Futur 3”
(Deutsch­land 2020, 92 Minuten)

Par­al­lel gibt es Info­stän­de von poli­ti­schen Grup­pen und Aktivist*innen aus Olden­burg und der Regi­on, gutes Essen und Geträn­ke, eine Kunst­aus­stel­lung und eine Videoinstallation.

Eintritt gegen Spende

 

fem:POWER x Handgemacht Konzert: Mino Riot // 17. Juli um 17 Uhr auf dem Kulturplatz

Queerfeministisch, empowernd, sanft und stark — das ist Mino Riot!

Zwi­schen Rap und Song­wri­ting, zwi­schen Uto­pie und kläglicher Angst vorm Leben und Schei­tern. Zwi­schen Unsi­cher­heit und Auf­stand, zwi­schen Soft­ness, Mut und purer Wut. Irgend­wo da fin­den Mino Riots Tex­te ihren Ausdruck.

Die queer­fe­mi­nis­ti­sche inde­pen­dent Rap­pe­rin aus Saarbrücken will mit ihren Tracks ein­la­den sich wohlzufühlen, sich gese­hen und zugehörig zu fühlen, sie will aber auch kri­ti­sie­ren und auf­merk­sam machen. Ihre empowern­den Tex­te schaf­fen dabei safer​ ​spaces in denen es erlaubt ist, gemein­sam zu wach­sen und auch die Beats geben Raum für Emo­tio­nen: sich frei fühlen, erho­be­nen Haup­tes durch die Stra­ßen lau­fen oder die Faust bal­len vor Wut. Mal sanft, mal vol­le Power — mal zar­te Bal­la­de und mal Trap-Ban­ger, die Instru­men­tals der pro­gres­si­ven MC beschränken sich nicht auf einen Stil und bet­ten ihre Wor­te stets auf dem pas­sen­den Klang­tep­pich. So wer­den ver­schie­de­ne Dyna­mi­ken kre­iert, die auf unter­schied­li­che Art und Wei­se zum Auf­ste­hen auf­for­dern. Mino.Riot möchte ler­nen zu ver­ler­nen, patri­ar­cha­le Struk­tu­ren durch­bre­chen und Pri­vi­le­gi­en hin­ter­fra­gen. Hierfür nutzt sie ihre Musik als Werk­zeug zum Auf­stand — ein Auf­stand für mehr Selbstermächtigung, für die Sicht­bar­keit von Queers und Rio­ters und für mehr wohl­wol­len­de Strukturen.

So schreibt die Rap­pe­rin Soo­kee über Mino Riot:
„Mit Mino Riot ver­bin­de ich vor allem einen Begriff: „Mut­aus­bruch“. Die Rap­pe­rin und Akti­vis­tin Mino.Riot aus Saarbrücken repräsentiert für mich das, womit ich queer­fe­mi­nis­ti­schen Rap lan­ge Jah­re ver­bun­den habe: Hand­ge­mach­te Mucke, Lie­be zum poli­ti­schen Aus­druck, Selbst­lie­be und Selbst­zwei­fel in gesun­dem Umfang und DIY wo immer es geht. Dabei sup­por­tet sie zahl­rei­che ande­re Artists auch über die künstlerischen Gen­re­gren­zen hin­aus, wie sich wun­der­bar an dem von ihr mit­in­iti­ier­ten “Wall­flower Boo­gie — Mini DIY Hip­Hop Art Fes­ti­val”[…] nach­voll­zie­hen lässt.”

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fem:POWER Konzert: Lena Stoehrfaktor // 3. Juli um 19 Uhr auf dem Kulturplatz

Echt und ganz nah dran – Lena Sto­ehr­fak­tor hat was zu sagen. Die rap­pen­de Under­ground-Grö­ße aus Ber­lin mischt seit 2004 mit rot­zi­gen Styles die kar­ge Hip­Hop-Land­schaft auf. Seit ihren Anfän­gen ist sie sich treu geblie­ben, bequem ist was ande­res und das ist gut so! Ihre Tex­te pro­vo­zie­ren, sie legt ger­ne ihr Fin­ger in gesell­schaft­li­che Wun­den. Hörens­wert und sehenswert!

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