Mein digitales Ich und ich - Rückblick auf einen erfolgreichen Tag

Es wur­de gelauscht, dis­ku­tiert, musi­ziert und pro­gram­miert — was für ein Tag!

Rund 30 Inter­es­sier­te folg­ten der Ein­la­dung des Kul­tur­am­tes Olden­burg und fan­den sich am 12. April 2018 in den Räu­men des kreativ:LABORs zusam­men. Gemein­sam woll­ten wir im Rah­men des 16. Netz­werk­tref­fens Schu­le — Kul­tur das The­ma “Mein digi­ta­les ich und ich — media­le Lebens­wel­ten Jugend­li­cher in der Kul­tu­rel­len Bil­dung” the­ma­ti­sie­ren, dis­ku­tie­ren und reflek­tie­ren. Men­schen aus den Berei­chen Kul­tur, Schu­le, Jugend­hil­fe oder Kir­che tra­fen zusam­men um sich über Digi­ta­li­sie­rung, und vor allem über die damit ver­bun­de­nen Chan­cen und Risi­ken, auszutauschen.

 

     

Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg                                         Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg

 

Nach einem inter­ak­ti­ven Vor­trag der Refe­ren­tin Mecht­hild Eick­hoff vom Kul­tur­zen­trum Dort­mun­der U zum The­ma „Lost in Space? Kul­tu­rel­le Bil­dung zwi­schen Con­tent-Manage­ment und (digi­ta­ler) Per­sön­lich­keits­bil­dung“, teil­te sich die Grup­pe in zwei work­shops auf.

 

Jan Blum vom Edith-Russ-Haus für Medi­en­kunst nahm sei­ne Grup­pe in die Welt der “Mobi­le Music” mit, in der die Teil­neh­mer eigen­stän­dig Musik auf Tablets erzeu­gen konn­ten und sich über Kopf­hö­rer die eigens — oder auch fremd — erzeug­ten Klän­ge anhö­ren konnte.

 

    

Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg                                       Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg

 

Eine Eta­ge über den Amateur-DJ*ANEs herrsch­te kon­zen­trier­te Ruhe. Hier erklär­te Flo­ri­an Fort­mann von KIDS2CODE spie­le­risch die Grund­la­gen des Pro­gram­mie­rens — mit­hil­fe von “Coding Bricks”. Die­se eigens für den work­shop und in Koope­ra­ti­on mit dem Olden­bur­ger Ver­ein “Krea­ti­vi­tät trifft Tech­nik” ange­fer­tig­ten Holz­leis­ten ver­deut­lich­ten ana­log die digi­ta­le Funk­ti­ons­wei­se der Pro­gram­mier­spra­che Scratch.

 

     

Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg                                         Foto: Dirk Lindes. © Stadt Oldenburg

 

Alles in einem war es ein erfolg­rei­cher Tag mit inter­es­san­ten Gesprä­chen und inter­ak­ti­ven work­shops, der einen Anfang macht für eine Rei­he noch fol­gen­der und sehn­lichst erwar­te­ter Ver­an­stal­tun­gen rund um das The­ma Digitalisierung.

 

Fernsehbeitrag des Oeins

Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung vom Olden­bur­ger Lokal­sen­der olden­burg eins (Oeins).

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma gibt es auf der Web­site der Stadt Olden­burg, Kul­tu­rel­le Bil­dung oder hier.

"Auf eigene Faust" Experimenteller Praxisworkshop für Frauen* // 25.05.2018 14-18 Uhr

"Auf eigene Faust"

Experimenteller Praxisworkshop für Frauen*

 

Sexis­mus im All­tag und in der Arbeits­welt hat vie­le Stim­men und vie­le Gesich­ter. Wie gehen ande­re damit um — und wie will ich es selbst tun?

In die­sem Work­shop mit der poli­ti­schen Bild­ne­rin Lisa Gabri­el (Ber­lin) wer­den in meh­re­ren Sta­tio­nen Erfah­rungs­räu­me eröff­net, die auf unter­schied­li­che Wei­se all­täg­li­che For­men von Sexis­mus the­ma­ti­sie­ren. Unter Anlei­tung ent­wi­ckeln die Teilnehmer*innen in der Grup­pe expe­ri­men­tel­le Stra­te­gi­en zum Umgang mit die­sen Kon­fron­ta­tio­nen und ent­de­cken neue Hand­lungs­res­sour­cen. Im Zen­trum des Work­shops steht der Aus­tausch über indi­vi­du­el­le Zugän­ge zu selbst­be­haup­ten­dem Han­deln sowie die Ver­mitt­lung bewähr­ter Faustregeln.

 

Anmeldung bis zum 20. Mai im kreativ:LABOR

Kosten: 5 bis 10 € nach Selbsteinschätzung

 

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe fem:POWER statt.

24./25. Mai 2018

fem:POWER

KOLLEKTIV. FEMINISMUS. GESTALTEN.

Anti­fe­mi­nis­ti­scher Back­lash, rech­ter Popu­lis­mus, All­tags­se­xis­mus. Wir sagen: Schluss damit! Im kreativ:LABOR set­zen wir uns gemein­sam ein für eine offe­ne, nach­hal­ti­ge, krea­ti­ve und sozi­al gerech­te Welt und die­se ist ohne Femi­nis­mus nicht vor­stell­bar. Er ist und bleibt rele­vant und wir wol­len ihn aktiv gestalten!

Wie sieht femi­nis­ti­sche Poli­tik für alle aus? Wofür wol­len wir kämp­fen? Und wie über­haupt? Und wie kann dabei unse­re indi­vi­du­el­le Hand­lungs­macht aussehen?

Die­se Fra­gen wer­den wir dis­ku­tie­ren, wer­den bestehen­de Ver­hält­nis­se kri­ti­sie­ren und dabei durch pro­gres­si­ves Den­ken neue Iden­ti­fi­ka­tio­nen und Hand­lungs­po­ten­zia­le ent­wi­ckeln, die unse­re Lebens­wirk­lich­keit und Selbst­wahr­neh­mung als Frau* posi­tiv verändern.

fem:POWER ist eine Ver­an­stal­tung für Empower­ment, Ver­net­zung und Aus­tausch von Frau­en* aus unter­schied­li­chen Pro­fes­sio­nen, Alters- und Lebens­pha­sen. Wir wün­schen uns viel­per­spek­ti­vi­schen Aus­tausch und wol­len so einen Raum für All­tags­fe­mi­nis­mus schaf­fen, der Impul­se für gesell­schaft­li­chen Wan­del setzt.

 

Weitere Veranstaltung im Rahmen von fem:POWER:

24. Mai 2018 | 19 Uhr | cine K

Reg­ret­ting Mother­hood“ — Mut­ter­schaft bereuen?

Film und Dis­kus­si­on mit den Filmemacherinnen

Zwei Dokumentar(kurz)filme über die bis­her wenig geführ­te Debat­te zum Bereu­en von Mutterschaft.

Kosten: 8 € /erm. 6,50 € p.P.