Lesung Melodie Michelberger // Body Politics // 21. Oktober 20 Uhr in der Kulturetage

Melodie Michelberger fragt, wem es nützt, dass sich Millionen Frauen nicht hübsch genug fühlen. Sie weiß, wie Feminismus uns hilft, gegen das traditionelle Schönheitsideal zu rebellieren – denn es ist Zeit für ein diverses Bild von Schönheit und die Akzeptanz verschiedener Körperformen.

Frau­en sol­len dem Schön­heits­ide­al ent­spre­chen, aber nicht zu indi­vi­du­ell sein. Wer dem Ide­al nicht ent­spricht, soll sich wenigs- tens selbst lie­ben. Der Druck auf Frau­en ist so hoch wie nie, und wie seit Jahr­hun­der­ten bestimmt der männ­li­che Blick, wel­che Frau­en­kör­per attrak­tiv sind. Haben wir ver­lernt, unse­re Kör­per zu akzep­tie­ren und dank­bar für das zu sein, was sie täg­lich leis­ten? Melo­die Michel­ber­ger fragt, wem es nützt, dass sich Mil­lio­nen Frau­en nicht hübsch genug füh­len. Sie weiß, wie Femi­nis­mus uns hilft, gegen das tra­di­tio­nel­le Schön­heits­ide­al zu rebel­lie­ren – denn es ist Zeit für ein diver­ses Bild von Schön­heit und die Akzep­tanz ver­schie­de­ner Körperformen.
Melo­die Michel­ber­ger, geb. 1976, hat vie­le Jah­re als Redak­teu­rin für Gala und Bri­git­te und als PR-Exper­tin für ver­schie­de­ne Mode­la­bels gear­bei­tet. Sie enga­giert sich auf viel­fäl­ti­ge Wei­se gegen Unge­rech­tig­keit und für Viel­falt, u.a. auf Insta­gram (@melodie_michelberger) – mit einem über­wäl­ti­gend posi­ti­ven Feed­back. Sie lebt mit ihrem Sohn in Hamburg.

Foto: Julia Marie Werner