Handgemacht Wintermarkt & Kurzfilmprogramm // 7. Dezember von 12 bis 18 Uhr

Handgemacht-Markt im kreativ:LABOR

Hand­ge­macht Olden­burg lädt auch die­ses Jahr zum win­ter­li­chen Stö­bern & Schmau­sern in gemüt­li­cher Atmo­sphä­re ein. Hier fin­dest du beson­de­re Geschen­ke für dich selbst oder lie­be Men­schen. Neben dem Krea­tiv­markt auf zwei Eta­gen gibt es ein Kurz­film-Kino­pro­gramm vom cine K und natür­lich Geträn­ke, Kuchen und Kaf­fee.

Wir freu­en uns auf

den Upcy­cling Work­shop von der Schnitt­stel­le in Olden­burg. Im Ober­ge­schoss wird heiss geplot­tet und ver­schö­nert;

Baum­ku­geln Let­te­ring von 12 bis 14:30 Uhr. Fräu­lein Süß­holz malt dei­nen indi­vi­du­el­len Wunsch direkt auf die Kugel und du kannst dabei zuse­hen;

das Gewinn­spiel mit Kost­bar Olden­burg. Ihr könnt die nach­hal­ti­gen Gut­schein­hef­te abstau­ben!

 

Die Ver­an­stal­tung ist lei­der nicht roll­stuhl­ge­recht und auch mit Kin­der­wa­gen wird es schwie­rig, die Trep­pen zu über­win­den. Das bedau­ern wir sehr und arbei­ten an einer Lösung für das nächs­te Mal.

 

Bringt eure Freund*innen mit und teilt die Ver­an­stal­tung ger­ne. Eure Unter­stüt­zung macht uns glück­lich! Herz­li­chen Dank!

 

Daten­schutz & Foto­hin­wei­se: Wenn du zu unse­ren Ver­an­stal­tun­gen kommst, kann es sein, dass dort Fotos von dir, Grup­pen oder Situa­tio­nen zur Doku­men­ta­ti­on und für Wer­be­zwe­cke, vor allem in sozia­len Medi­en, gemacht wer­den. Die Fotos wer­den auf unbe­stimm­te Zeit von den Veranstalter*innen gespei­chert. Mit dei­nem Kom­men erklärst du dich damit ein­ver­stan­den. Erkennst du dich auf einem Bild und möch­test es gelöscht haben, mel­de dich ger­ne bei uns. Dan­ke!

 

Pos­ter: Dani­el Bre­mer, Hein­rich Visu­al Arts

fem:POWER Kino // "Amador und Marcelas Rosen" // 25. November um 18 Uhr

Film von Fernando Léon de Aranoas

Die Rosen­ver­käu­fe­rin Mar­ce­la lebt mit ihrem Freund in Madrid. Da ihnen das Geld an allen Ecken und Enden fehlt, wird sie die Pfle­ge­rin eines alten Man­nes namens Ama­dor. Das zurück­hal­ten­de und anrüh­ren­de Dra­ma des spa­ni­schen Regis­seurs ist ein fil­mi­sches Puz­zle über Selbst­fin­dung und -behaup­tung.

Fer­nan­do Léon de Ara­no­as stellt in sei­nem Dra­ma die Welt­ord­nung auf den Kopf. Das Leben tri­um­phiert über die Moral und Rosen­spray über­deckt Lei­chen­ge­ruch. Das ist düs­ter und komisch zugleich. Frank­fur­ter All­ge­mei­ne

Eine ech­te Per­le der Ber­li­na­le. Kino//Zeit

Ein­tritt 6,50 €

Bei­trags­bild: “Ama­dor und Mar­ce­las Rosen”

fem:POWER Nachmittagscafé // "For all we Care" // 30. November von 14 bis 18 Uhr

mit Pflegeschüler*innen & der Selbsthilfegruppe Mads and Allies

Das Nach­mit­tags­ca­fé mit Krea­tiv­sta­tio­nen sowie einer Lese­ecke bie­tet Raum für Aus­tausch und Ver­net­zung, aber auch indi­vi­du­el­le Aus­ein­an­der­set­zung über das The­ma Pfle­ge und Care-Arbeit. Dazu gibt es Kaf­fee und Kuchen.

Der Begriff Kranken”schwester” für weib­li­che Pfle­ge­kräf­te ist üblich — doch nie­mand käme auf die Idee, den männ­li­chen Par­al­lel­be­griff eines “Bru­ders” zu ver­wen­den. Seit 2004 lau­tet die kor­rek­te Berufs­be­zeich­nung Gesund­heits- und Krankenpfleger*in — geän­dert hat sich kaum etwas. Die Pflegeschüler*innen kämp­fen gegen struk­tu­rel­le Dis­kri­mi­nie­rung und Sexis­mus im Pfle­ge­all­tag von spe­zi­ell weib­li­chem, aber auch quee­rem Pfle­ge­per­so­nal. Gemein­sam wol­len wir über die­se Erfah­run­gen und all­ge­mei­ne Pro­ble­me im Schul- und Sta­ti­ons­all­tag ins Gespräch kom­men.

Mads and Allies schaf­fen einen Ort der Wert­schät­zung, des Mit­ein­an­ders und der Gebor­gen­heit — für psych­ia­tri­sier­te Men­schen sowie Men­schen, die sich soli­da­ri­sie­ren und ver­bün­den möch­ten. Hier erfahrt ihr, wie ihr Men­schen in see­li­scher Not unter­stüt­zen könnt, aber auch, was ihr für euch tun könnt und wel­che Vor­tei­le es hat, psych­ia­tri­sche Nor­men zu hin­ter­fra­gen.

 

Bei­trags­bild: Alla Het­man

fem:POWER Kino Dokumentarfilmprogramm // "Voor de Stilte" & "Träume habe ich viele" // 27. November um 18 und 20 Uhr

Voor de Stilte” // Vor der Stille

Doku­men­tar­film von Richard Dols (OmU)

Hos­pi­ze und ambu­lan­te Hos­piz­diens­te sowie Ein­rich­tun­gen der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung sind ein wich­ti­ger Teil unse­res Gemein­we­sens. In der letz­ten Lebens­pha­se ist es wich­tig, dass Wünsche und Wer­te von Ster­ben­den respek­tiert wer­den und dass sie selbst­be­stimmt und in Würde Abschied neh­men können. 

Was bewegt Men­schen, wenn sie die letz­te Pha­se ihres Lebens errei­chen? Wie gehen sie mit Abschied um? Wie bli­cken sie auf ihre Ver­gan­gen­heit zurück und wie nach vor­ne?

Die Filmemacher*innen bli­cken auf die allgemeingültigen und indi­vi­du­el­len Fra­gen, Frus­tra­tio­nen, Freu­den und Erfah­run­gen schwerst­kran­ker Men­schen in nie­der­län­di­schen Hos­pi­zen. “Voor de Stil­te” zeigt den Zuschauer*innen, was es für ster­ben­de Men­schen bedeu­ten kann, wenn sie Auf­merk­sam­keit und Offen­heit für ihre Geschich­ten und Bedürfnisse erfah­ren.

Befo­re the silence” shows life of dying peop­le in a hos­pi­ce. Seven peop­le sha­re their per­so­nal sto­ry, hopes, belie­ves and reli­gious thoughts. Every per­son deals with their fears and visi­on on the approa­ching death. Through their eyes we learn to think in a dif­fe­rent way about hos­pi­ces and expe­ri­ence how to make the last moments count. During the­se last mon­ths, it appears that life has more to offer to them, than they expec­ted.

Nie­der­lan­de // 2015 // 87 Min., OmU

Ein­tritt 6,50 € // 8 € inkl. “Träu­me habe ich vie­le”

 

Träume habe ich viele”

Doku­men­tar­film von Miri­am Pucit­ta & Micha­el Chau­vis­tré

In trans­kul­tu­rel­len Gesell­schaf­ten gilt die kul­tur­sen­si­ble Pfle­ge als sub­jekt­ori­en­tier­ter Ansatz, wel­cher indi­vi­du­el­le Lebens­rea­li­tä­ten und Bedin­gun­gen sowohl von Pfle­gen­den als auch Pfle­ge­be­dürf­ti­gen berück­sich­tigt, um die Pfle­ge­be­zie­hung zu ver­bes­sern.

Wir beglei­ten den Prot­ago­nis­ten Julio, der nach dem frühen Tod sei­ner Eltern von Kame­rum nach Deutsch­land auf­brach, um schließ­lich eine Aus­bil­dung zum Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ger in Aachen zu absol­vie­ren.

Der Doku­men­tar­film beleuch­tet den oft inti­men Umgang mit Kran­ken und Ster­ben­den aus einem beson­de­ren Blick­win­kel, wel­cher nicht zuletzt ein tra­dier­tes Selbst- und Fremd­bild zu dekon­stru­ie­ren ver­sucht.

Deutsch­land // 2019 // 51 Min.

Ein­tritt 6,50 €

 

Bei­trags­bild: “Voor de Stil­te”

fem:POWER // Workshop "Stressing is Caring?!" // 23. November um 16 Uhr

Workshop über Arbeitsbedingungen und Löhne in der Sorgearbeit

mit der poli­ti­schen Grup­pe risse.im.falschen.film aus Bre­men

Nied­ri­ge Löh­ne, gerin­ge Per­so­nal­schlüs­sel, eine hohe emo­tio­na­le und kör­per­li­che Arbeits­be­las­tung oder Zeit­druck — Selbs­ver­ständ­lich­kei­ten für vie­le Beschäf­tig­te im Care-Sek­tor. Wir haben uns gefragt, wie sich die­se Arbeits­be­din­gun­gen begrün­den las­sen.

Liegt es an einer gerin­gen Wert­schät­zung von Sor­ge- und Pfle­ge­ar­beit? Dar­an, dass es in der Regel „klas­si­sche Frau­en­be­ru­fe“ sind? Kann es am Abbau des Sozi­al­staats, an der Pri­va­tit­sie­rung und mehr Wett­be­werb lie­gen? Ist es sys­te­ma­tisch im Kapi­ta­lis­mus und sei­ner staat­li­chen Ver­wal­tung ver­an­kert?

Am Bei­spiel des Pfle­ge und Gesund­heits­sek­tors — ins­be­son­de­re Kran­ken­haus und ambu­lan­ter Pfle­ge­be­reich — wol­len wir gemein­sam die­sen Fra­gen nach­ge­hen. Der Work­shop ist eine Mischung aus Dis­kus­si­on und Input, bspw. zu den prin­zi­pi­el­len Gemein­sam­kei­ten von Krankenpfleger*innen, Rei­ni­gungs­kräf­ten und Fitnesstrainer*innen. Es ist weder Erfah­rung noch Vor­wis­sen nötig — der Work­shop ist als Ein­füh­rung gedacht.

Kos­ten 5 bis 10 € Selbst­ein­schät­zung

Vor­anmel­dung info@kreativ-labor.org

 

Bei­trags­bild: Antho­ny Tran

"Happy Xmas" Painting // 23. November von 14:30 bis 18:30 Uhr

Du möchtest in diesem Jahr Deine Lieben mit persönlichen Geschenken überrachen?

Wir malen gemein­sam weih­nacht­li­che Moti­ve mit ganz viel Leich­tig­keit und Freu­de — lass Dich ermu­ti­gen Dei­ner eige­nen Krea­ti­vi­tät zu fol­gen!

Beim “Hap­py Pain­ting” wer­den wir mit der von Cla­ris­sa Hagen­mey­er ent­wi­ckel­ten Mal-Metho­de in vier ein­fa­chen Schrit­ten Deine*n inne­ren Kritiker*in zum Schwei­gen brin­gen und den oder die Künstler*in in dir wecken. JEDE*R kann malen — auch DU! Im Fokus steht nicht das per­fek­te Bild, son­dern  die Freu­de am Malen, Expe­ri­men­tie­ren, Krit­zeln und Kleck­sen.

Hier anmel­den!

 

Titel­bild: Nick Col­lins

Gute Mitmach-Orte-Tour im Bahnhofsviertel // 22. November von 17 bis 20 hr

Neu in Oldenburg und auf der Suche nach guten und spannenden Orten, an denen interessierte Menschen etwas gemeinsam auf die Beine stellen und sich über neue Mitmach-Menschen freuen?

Dann komm zum alter­na­ti­ven Stadt­rund­gang ins Bahn­hofs­vier­tel und lass Dich von uns ein­la­den. Ob Radio, TV, Kino, Hackspace, Kunst- und Kul­tur­räu­me oder Möglichkeits(t)räume in Olden­burg – ein­fach rein­schau­en und ken­nen ler­nen. Du wirst es lie­ben!

Startt ist um 17 Uhr am Poly­es­ter, Am Stadt­mu­se­um 15. Wir sehen uns dort!

"Social Media und Schönheitswahn" // Vortrag der LAG-Mädchenpolitik Nds. am 5. November um 10 Uhr

Wie können wir Trends in sozialen Medien als positive Bildungsangebote nutzen?

Die Ver­an­stal­tung bie­tet einen Ein­blick in die Nut­zungs­wei­sen der bekann­ten Apps von Jugend­li­chen sowie Anre­gun­gen für die päd­ago­gi­sche Pra­xis. Es geht um digi­ta­le Schön­heits­idea­le, Kör­per­ak­zep­tanz und the­men­spe­zi­fi­sche Metho­den für die Mädchen*arbeit. Ins­be­son­de­re der Hype um ein posi­ti­ves Kör­per­ge­fühl und „Sel­f­love“ wird aus his­to­ri­scher und poli­ti­scher Sicht the­ma­ti­siert und kri­tisch beleuch­tet.

Die Teil­neh­men­den wer­den gebe­ten, ihre Smart­pho­nes mit­zu­brin­gen. Ers­te Kennt­nis­se im Umgang mit sozia­len Medi­en sind erfor­der­lich.

Refe­ren­tin ist Anni­ka Düh­nen, Gesund­heits­ma­na­ge­rin und Sport­wis­sen­schaft­le­rin. Sie ist Lei­te­rin des Soci­al-Media Pro­jek­tes „Mädchen*KLUB“ im Mäd­chen­haus Olden­burg und ist außer­dem im Pro­jekt “Digi­ta­le Selbst­be­haup­tung für Mäd­chen*” für die Prä­ven­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen ver­ant­wort­lich. Dar­über hin­aus ist sie als Refe­ren­tin in femi­nis­ti­schen Fra­ge­stel­lun­gen tätig. Sie beschäf­tigt sich schwer­punkt­mä­ßig mit dem Zusam­men­hang von pro­ble­ma­ti­schem Ernäh­rungs­ver­hal­ten und der Insta­gram-Nut­zung.

Eine Anmel­dung ist bis zum 29.10.2019 an info@lag-maedchenpolitik-nds.de mög­lich.

Es wird ein Kos­ten­bei­trag von 10 € erho­ben, der am Tag direkt zu ent­rich­ten ist.

Oldenburger Apfel-Most-Tage // Olli's Saftladen am 12. Oktober von 9 bis 17 Uhr auf dem Platz hinter der Kulturetage

Olli kommt mit seiner Mobilen Saftpresse nach Oldenburg!

Am 12.10.2019 ist der letz­te Ter­min der Olden­bur­ger Apfel-Most-Tage auf dem Platz hin­ter der Kulturetage (Zufahrt über Blei­cher­stras­se). Hier könnt Ihr Eure eige­nen Äpfel, Bir­nen oder Quit­ten anlie­fern, um sie zu lecke­rem Most ver­ar­bei­ten zu las­sen. In einem Arbeits­gang wird der Saft pas­teu­ri­siert und in eine 3 oder 5 Liter Bag-in-Box abge­füllt. Auf Wunsch und in selbst mit­ge­brach­ten Behäl­tern ist auch eine Kalt­ab­fül­lung (unpas­teu­ri­siert) mög­lich. Min­dest­ab­ga­be­men­ge soll­te nicht unter 100 kg sein. Tut euch ggf. mit ande­ren zusam­men!

Jede*r bekommt den Saft des eige­nen Obs­tes, garan­tiert!

Obst­an­nah­me von 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr.

Anmel­dun­gen erwünscht unter 0170 6958499 oder hier.

 

 

Titel­bild: Nata­lie Grain­ger

“Aufstand oder Aussterben?" Über die Klimakatastrophe, den ökologischen Kollaps und zivilen Ungehorsam // Vortrag von Extinction Rebellion Bremen // 22. September um 19:30 Uhr

Mit friedlichem Ungehorsam gegen den drohenden Klimakollaps und das massive Artensterben!

Schon lan­ge dis­ku­tie­ren Politiker*innen über die Kli­ma­kri­se, doch es pas­siert nichts und die Zeit ist fast abge­lau­fen! Längst steu­ern wir auf eine exis­tenz­be­dro­hen­de Erd­er­wär­mung zu und das sechs­te gro­ße Arten­ster­ben ist bereits in vol­lem Gan­ge. Unse­re Lebens­wei­se zer­stört unse­re eige­ne Lebens­grund­la­ge. Kurz­um: wenn wir jetzt nicht han­deln, ste­hen wir vor dem öko­lo­gi­schen und damit ver­bun­de­nem sozia­len Kol­laps. Und zwar bald!
Wir kön­nen nicht län­ger auf die Schrit­te ande­rer war­ten, son­dern müs­sen selbst aktiv wer­den. Es ist Zeit für eine bun­te, gewalt­freie und inter­na­tio­na­le Rebel­li­on.

Die­se Ver­an­stal­tung ist teil der Olden­bur­ger Kli­ma­ak­ti­ons­wo­che.

Wo? kreativ:LABOR Olden­burg

Ein­tritt frei!

 

  

 

Bei­trags­bild: Mar­kus Spis­ke